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Der Baum – der Wanderer

Am Ende zählt doch nur, dass wir ein glückliches Leben hatten. Dass wir das Leben gelebt haben, das wir leben wollten. Dass wir die Geschichten erzählen können, die wir erzählen wollten. Dass wir alles erlebt haben und nichts bereuen. Am Ende zählt doch nur, dass wir glücklich sind.

Dein Weg, den du wählst, ist von entscheidender Bedeutung für dein Glück am Ende deines Lebens. Hier eine Geschichte über den Weg des Baumes und den Weg des Wanderers:

Du wirst in diese Welt geboren. Du wirst großgezogen und formst deinen ganz eigenen Charakter. Du entwickelst deine individuellen Eigenschaften, deine Stärken und Schwächen. Du besitz ein spezielles Wesen, das vorgibt wie du dich verhältst und wie du dich gibst. Du bist du. Und dann irgendwann kommst du an einem Punkt im Leben, an dem du wählen kannst. Wirst du ein Baum oder ein Wanderer.

DER BAUM

… der Baum entspringt aus einem Keim. Er wächst an seinem Platz. Verwurzelt sich mit der Erde. Er trägt seine Blüten und Blätter. Er wächst und gedeiht. Er gräbt sich Stück für Stück tiefer in die Erde und hält sich mit seinen vielen starken Wurzeln an seinem Platz fest. Sein Stamm wird immer dicker, die Äste immer weiter und die Blüten und Blätter immer vielfältiger. Aus dem kleinen Sprössling wird ein prachtvoller Baum, der über all die Jahre an seinem Platz viel gesehen, gehört und erlebt hat. Er hat viele kommen und gehen gesehen. Er jedoch ist dortgeblieben, an seinem Ort, bei seiner Heimat. Seine Wurzeln, sein Stamm, seine Äste, seine Blätter, seine Früchte – sie alle sind zu einem wichtigen Bestandteil seiner Umgebung geworden. Sie bilden die Heimat und Nahrung für viele weitere Lebewesen in seiner Nähe. Der Baum ist dort, wo er steht, nicht mehr wegzudenken. Er gehört dort hin und nirgendwo anders. Menschen, die den prächtigen Baum anschauen, staunen vor seiner Größe, respektieren seine Weisheit und bewundern seine Entscheidung an diesem Platz so groß und stark in die Höhe zu wachsen und sich fest an seine Erde zu klammern. Der Baum ist loyal seiner Heimat gegenüber. Er ist froh Teil des gesamten Systems dort zu sein. Er liebt sie und wird dafür bewundert, geschätzt und verehrt. Der Baum ist dort. An seinem Platz. Wo er hingehört. Und das ist alles was er will.

DER WANDERER

… der Wanderer beginnt seine Reise. Aus einem unbestimmten, inneren Verlangen fort zu gehen, wird irgendwann der erste Schritt, der in eine neue Welt führt. Die Neugierde treibt ihn an. Er will neues sehen, hören, schmecken und fühlen. Er will erleben. Veränderung ist das, was ihm die Energie und Kraft gibt seine oftmals harte und beschwerliche Wanderung fortzusetzen. Er liebt die Veränderung. Sowohl die Veränderung um ihn herum, als auch die Veränderung in ihm selbst. Sein Charakter wächst bei jedem Schritt, den er macht. Sein Verstand freut sich auf jede neue Begegnung, die er trifft. Seine Seele leuchtet über jede neue Erkenntnis, die er lernt. Stillstand ist für ihn Schmerz. Bewegung ist für ihn Heilung. Jeder neue Ort bedeutet eine neue Geschichte in seiner Sammlung. Er saugt alles was er auf seinem Weg erlebt und jedes Gefühl, das er spürt, wie ein Schwamm in sich auf. Seine Weisheit verbreitet er auf seiner Reise unter allen, denen er auf seiner Reise begegnet und die offen für seine Worte sind. Heimat ist für ihn kein Ort, es ist vielmehr ein Gefühl. Ein Gefühl, welches er tief in seinem Inneren trägt und überall dort ist, wo er sich gerade befindet. Sein erster Schritt seiner Wanderung bestimmte den Rest seines Lebens. Seine Reise wird niemals Enden. Seine Wanderung ist sein Leben. Sein Ziel ist immer nur der nächste Schritt.

Warum nicht beides?!

Es gibt immer wieder den Versuch sowohl ein Baum, als auch ein Wanderer zu sein. Sowohl sich fest an seinem Platz zu verwurzeln, als auch eine unbestimmte Reise anzutreten. Doch beim Versuch beides zu sein, werden die Wurzeln sich niemals so tief in die Erde graben können, wie die eines Baumes, welcher fest entschlossen ist dort für immer zu bleiben. Die Beine eines unentschlossenen Wanderers werden ihn niemals mit einer solchen Leichtigkeit tragen können, wie die eines Wanderers, die fest davon überzeugt sind, nie aufzuhören zu gehen.

Die Entscheidungslosigkeit ein Baum oder ein Wanderer zu sein, ist wie ein dichter Nebel, der die Sicht versperrt und nicht klar denken lässt.

Je eher du dich selbst für das Eine oder das Andere Entscheidest, desto größer wirst du wachsen und desto mehr Schritte wirst du gehen.

Willst du ein Baum sein, dann sei der größte, prächtigste und weiseste Baum an deinem Platz.

Willst du ein Wanderer sein, dann gehe jeden Schritt voller Entschlossenheit und sauge alles Neue aus tiefster Neugier in dich auf.

Bist du ein Baum, oder ein Wanderer?!

Ganz egal was du sein willst, sei es aus tiefster Überzeugung und voller Entschlossenheit.

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